👤 Von Ronald Mayrhofer | ⏱️ Ca. 13 Min. Lesezeit
Bhikkhunīs (Nonnen)
Wegweisende Frauen im frühen buddhistischen Orden
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Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Ein bedeutender Aspekt der frühen buddhistischen Gemeinschaft war die Gründung des Ordens der Nonnen (Bhikkhunī-Saṅgha). Auf die beharrliche Bitte von Mahāpajāpatī Gotamī, der Tante und Ziehmutter des Buddha, und durch die entscheidende Fürsprache des Ehrwürdigen Ānanda, öffnete der Buddha den Weg zur vollen Ordination auch für Frauen. Viele heutige Darstellungen sehen darin einen bemerkenswerten Schritt für die damalige patriarchale Gesellschaft Indiens.
Nach der Überlieferung im Kanon knüpfte der Buddha die Erlaubnis an die Annahme der Acht Schweren Regeln (Garudhammā), die den Nonnenorden dem der Mönche unterordneten. Ob diese Regeln auf den Buddha selbst zurückgehen oder erst später in die Erzählung aufgenommen wurden, ist in der Forschung umstritten. Zugleich bestätigte er auf die Frage Ānandas, dass Frauen die höchste Stufe der Befreiung, die Arahatschaft, erreichen können.
Die Geschichte des frühen Buddhismus ist reich an Beispielen herausragender Nonnen, die durch ihre Weisheit, ihre meditativen Fähigkeiten, ihre Lehrkompetenz oder ihre Entschlossenheit hervorstachen. Ihre Lebenswege sind oft von dramatischen Wendungen geprägt: von königlicher Herkunft (Khemā) oder dem Leben als Kurtisane (Ambapālī) bis hin zu tiefem persönlichen Leid (Paṭācārā, Kisā Gotamī). Sie zeigen, dass der Dhamma Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen erreicht und ihr Leben verwandeln kann. Sie überwanden gesellschaftliche Beschränkungen und persönliche Tragödien und fanden im Orden Zuflucht und den Weg zur Befreiung.
Ein einzigartiges Zeugnis ihrer spirituellen Erfahrungen und ihrer literarischen Ausdruckskraft ist die Therīgāthā („Verse der älteren Nonnen“), eine Reihe von Gedichten in der Sammlung der kurzen Texte (Khuddaka Nikāya) des Pāli-Kanons. Diese Texte bieten eine seltene und wertvolle weibliche Perspektive auf den buddhistischen Pfad, die Herausforderungen des weltlichen Lebens und die unermessliche Freude der Erlösung. Die hier vorgestellten Bhikkhunīs – Khemā, Uppalavaṇṇā, Dhammadinnā und Ambapālī – gehören zu den bekanntesten und inspirierendsten Frauengestalten des frühen Buddhismus. Viele Einzelheiten ihrer Lebensgeschichten stammen aus den späteren Kommentaren; die Lehrreden und die Therīgāthā überliefern vor allem ihre Worte und Begegnungen.
Khemā – Höchste Weisheit unter den Nonnen
Biografie: Nach den Kommentaren stammte Khemā aus Sāgala, der Hauptstadt des Madda-Reiches, und war von königlicher Geburt. Ihr Name bedeutet „Sicherheit“ oder „Geborgenheit“, ein Synonym für Nibbāna. Sie war für ihre außergewöhnliche Schönheit und ihren strahlend goldenen Teint berühmt. Sie wurde eine der Hauptgemahlinnen von König Bimbisāra von Magadha, einem der wichtigsten königlichen Förderer des Buddha. Anfangs war Khemā sehr an ihre Schönheit gebunden und mied eine Begegnung mit dem Buddha, da sie wusste, dass er die Vergänglichkeit und Anhaftung an körperliche Schönheit kritisierte. König Bimbisāra überzeugte sie jedoch durch eine List, ihn aufzusuchen: Er ließ Dichter die Schönheit des Klosters preisen, in dem der Buddha weilte. Als Khemā den Buddha traf, erschuf dieser mittels seiner psychischen Kräfte das Abbild einer noch schöneren Frau, die direkt vor Khemās Augen alterte, zerfiel und starb. Diese eindringliche Demonstration der Vergänglichkeit (Anicca) erschütterte Khemā tief.
Der Buddha lehrte sie daraufhin über die Unbeständigkeit und das Leiden, das aus Anhaftung entsteht. Noch während sie als Laiin zuhörte, erreichte sie das volle Erwachen, die Arahatschaft – ein seltener Fall in der Überlieferung. Unmittelbar danach bat sie um die Ordination und trat dem Nonnenorden bei.
Rolle und Bedeutung: Khemā gilt zusammen mit Uppalavaṇṇā als eine der beiden weiblichen Hauptschülerinnen (Aggasāvikā) des Buddha. Der Buddha bezeichnete sie als die Vorderste (Etadagga) unter allen Nonnen in Bezug auf Weisheit (Mahāpaññā) (AN 1.236). Ihr männliches Gegenstück in Weisheit war Sāriputta. Sie galt zusammen mit Uppalavaṇṇā als Vorbild für andere Nonnen. Ihre tiefe Weisheit zeigte sich besonders im Khemā Sutta (SN 44.1), in dem sie König Pasenadi von Kosala auf dessen Fragen nach dem Zustand des Tathāgata (des Vollendeten) nach dem Tod antwortete. Sie erklärte die Unfassbarkeit des Erwachten jenseits der Kategorien von Sein und Nichtsein; der König nahm ihre Worte mit Freude an. Als er später dem Buddha dieselben Fragen stellte, erhielt er dieselben Antworten. Khemās Geschichte zeigt, wie tiefe Weisheit starke weltliche Anhaftung überwinden kann, besonders die Anhaftung an Schönheit. Sie zeigt auch, dass Frauen höchste spirituelle Einsicht und Lehrkompetenz erlangen können.
Sutta-Referenzen: Khemās Weisheit und Status sind in verschiedenen Texten belegt.
- AN 1.236 (Pañcamavagga): Ernennung zur Vordersten in Weisheit (Mahāpaññānaṃ).
- SN 44.1 (Khemā Sutta): Ihr berühmtes Gespräch mit König Pasenadi über die Natur des Tathāgata nach dem Tod.
- Therīgāthā 6.3 (Verse 139–144): Enthält ihre Verse, in denen sie Māra, den Versucher, zurückweist, ihre Loslösung von sinnlicher Begierde und körperlicher Anhaftung erklärt und ihre Befreiung durch die Lehre des Buddha preist.
- Apadāna (Therī Apadāna): Enthält legendenhafte Berichte über ihre früheren Leben.
Uppalavaṇṇā – Meisterin übernatürlicher Fähigkeiten
Biografie: Uppalavaṇṇā erhielt ihren Namen („Farbe der blauen Wasserlilie“) aufgrund ihrer ungewöhnlichen, bläulichen Hautfarbe bei der Geburt. Die Theravāda-Tradition besagt, sie sei die Tochter eines reichen Kaufmanns aus Sāvatthi gewesen, deren Schönheit so groß war, dass ihr Vater sie zur Nonne werden ließ, um Konflikte zwischen den zahlreichen Freiern zu vermeiden. Eine andere Tradition (Mūlasarvāstivāda) erzählt eine dramatischere Vorgeschichte mit unglücklichen Ehen und einem Leben als Kurtisane, bevor sie durch Mahā Moggallāna bekehrt wurde. Unabhängig von der Vorgeschichte trat sie dem Orden bei und erreichte schon kurz nach ihrer Ordination die Arahatschaft.
Dies geschah während der Meditation über eine Öllampe als Konzentrationsobjekt (Kasiṇa). Ein tragisches Ereignis in ihrem Leben war nach dem Dhammapada-Kommentar die Vergewaltigung durch einen Mann, der sie schon vor ihrer Ordination begehrt hatte und sich in ihrer Hütte versteckte. In einer späteren Erzählung heißt es, ihre übernatürlichen Kräfte seien in diesem Moment aufgrund früheren Kammas unwirksam gewesen. Der Buddha stellte fest, dass sie keinen Verstoß begangen hatte, da die Tat ohne ihre Einwilligung geschah. Dem Kommentar zufolge lebten Nonnen danach nicht mehr im Wald, sondern in einer Unterkunft in der Stadt.
Rolle und Bedeutung: Uppalavaṇṇā gilt neben Khemā als zweite weibliche Hauptschülerin (Aggasāvikā) des Buddha. Der Buddha bezeichnete sie als die Vorderste (Etadagga) unter allen Nonnen in Bezug auf übernatürliche Kräfte (Iddhimantānaṃ) (AN 1.237). Ihr männliches Gegenstück in dieser Fähigkeit war Mahā Moggallāna. Ihre Iddhi-Fähigkeiten waren außergewöhnlich und wurden von keiner anderen Nonne ihrer Zeit übertroffen. Nach späterer Überlieferung verwandelte sie sich in einen mächtigen Weltenherrscher (Cakkavatti) mit großem Gefolge, um dem Buddha nach dessen Rückkehr aus dem Tāvatiṃsa-Himmel Ehre zu erweisen. Sie widerstand auch den Versuchungen Māras, der versuchte, sie in ihrer Einsamkeit durch Angst oder Verlockung von der Meditation abzulenken. Sie war nicht nur eine Meisterin der Iddhi, sondern hatte auch eigene Schülerinnen. Sie galt zusammen mit Khemā als Vorbild für den Bhikkhunī-Saṅgha.
Sutta-Referenzen: Ihre Fähigkeiten und Erfahrungen sind in verschiedenen kanonischen Texten festgehalten.
- AN 1.237 (Pañcamavagga): Ernennung zur Vordersten in übernatürlichen Kräften (Iddhimantānaṃ).
- SN 5.5 (Uppalavaṇṇā Sutta): Beschreibt ihre Begegnung mit Māra, den sie furchtlos zurückweist: Sie ist Herrin ihres Geistes, hat die Grundlagen der spirituellen Kraft gut entfaltet und ist von allen Fesseln befreit.
- Therīgāthā 11.1 (Verse 224–235): Enthält ihre Verse, in denen sie ihre Befreiung, ihre Iddhi-Kräfte (sie erzählt, wie sie mittels Iddhi einen Wagen mit vier Pferden erschuf und so zum Buddha kam) und ihre Furchtlosigkeit gegenüber Māra beschreibt.
- Vinaya Piṭaka (Bhikkhu Vibhaṅga, Pārājika 1): Erwähnt den Vorfall der Vergewaltigung; der Buddha stellt fest, dass sie ohne Einwilligung keinen Verstoß begangen hat.
- Vinaya Piṭaka (Nissaggiya Pācittiya 5): Erzählt, wie sie von einem Banditenführer Fleisch als Spende erhielt und es mittels Iddhi zum Kloster brachte, um es dem Buddha zu geben.
- Apadāna (Therī Apadāna): Enthält legendenhafte Berichte über ihre früheren Leben.
Dhammadinnā – Bedeutende Lehrerin
Biografie: Dhammadinnā war die Ehefrau des wohlhabenden Laienanhängers Visākha aus Rājagaha (dieser Visākha ist nicht identisch mit der Laiin Visākhā Migāramātā). Nachdem ihr Ehemann Visākha durch das Hören einer Lehrrede des Buddha die dritte Stufe der Heiligkeit, die Nichtwiederkehr (Anāgāmī), erreicht hatte, beschloss er, sich aus dem weltlichen Leben zurückzuziehen. Er bot Dhammadinnā an, das gesamte Vermögen zu übernehmen oder zu ihrer Familie zurückzukehren. Dhammadinnā jedoch fragte ihn nach dem Grund für seine Entscheidung. Als er ihr von seiner spirituellen Errungenschaft berichtete, bat sie ihn um Erlaubnis, ebenfalls in den Orden einzutreten [Kommentar zu MN 44]. Visākha ließ sie in einer goldenen Sänfte zum Nonnenkloster bringen. Nach ihrer Ordination zog sich Dhammadinnā in die Einsamkeit zurück, praktizierte intensiv Meditation und erreichte in kurzer Zeit die Arahatschaft, zusammen mit den vier analytischen Wissen (Paṭisambhidā), die eine besonders tiefe Einsicht in die Lehre kennzeichnen [Kommentar zu MN 44].
Rolle und Bedeutung: Dhammadinnā wurde vom Buddha als die Vorderste (Etadagga) unter den Nonnen bezeichnet, die den Dhamma lehren konnten (Dhammakathikānaṃ) (AN 1.239). Ihre herausragende Lehrfähigkeit und tiefgründige Weisheit werden im Cūḷavedalla Sutta (MN 44) eindrucksvoll demonstriert. In diesem Sutta sucht ihr ehemaliger Ehemann Visākha sie auf und stellt ihr eine Reihe komplexer Fragen. Sie betreffen zentrale buddhistische Konzepte wie die Persönlichkeitsansicht (Sakkāya-Diṭṭhi), deren Ursprung und Aufhebung, den Edlen Achtfachen Pfad, die Daseinsgruppen (Khandha), die Gefühle (Vedanā), die meditativen Vertiefungen (Jhāna) bis hin zur höchsten Stufe, der Beendigung von Wahrnehmung und Gefühl (Saññā-Vedayita-Nirodha), und Nibbāna. Dhammadinnā beantwortet alle Fragen mit außergewöhnlicher Klarheit, Präzision und Tiefe. Als Visākha dem Buddha anschließend von diesem Gespräch berichtet, lobt der Buddha Dhammadinnā ausdrücklich für ihre Weisheit und erklärt, dass er selbst die Fragen genauso beantwortet hätte. Dhammadinnā ist somit ein herausragendes Beispiel für weibliche Weisheit und Lehrkompetenz im frühen Buddhismus und widerlegt die Vorstellung, dass Frauen in spiritueller Einsicht Männern unterlegen seien.
Sutta-Referenzen: Ihre Lehrfähigkeit steht im Zentrum ihrer Erwähnung im Kanon.
- MN 44 (Cūḷavedalla Sutta): Der berühmte Dialog zwischen Dhammadinnā und dem Laien Visākha, der ihre tiefe Einsicht und Lehrbegabung dokumentiert.
- AN 1.239 (Pañcamavagga): Ernennung zur Vordersten unter den Dhamma-Lehrerinnen (Dhammakathikānaṃ).
- Therīgāthā 1.12 (Vers 12): Ein kurzer Vers wird ihr zugeschrieben, in dem sie die Erfüllung ihres Wunsches nach Befreiung besingt.
- Apadāna (Therī Apadāna): Enthält Berichte über ihre früheren Leben, darunter eine Aspiration unter Buddha Padumuttara, die vorderste Dhamma-Lehrerin zu werden.
Ambapālī – Kurtisane & Nonne
Biografie: Ambapālī (oder Ambapālikā) war eine berühmte und wohlhabende Kurtisane (Gaṇikā) in der Stadt Vesāli, der Hauptstadt der Licchavis. Ihr Name bedeutet „Mangomädchen“ oder „Hüterin des Mangohains“, und eine Legende besagt, sie sei auf wundersame Weise am Fuße eines Mangobaumes in den königlichen Gärten entstanden. Sie war von solcher Schönheit, dass die Fürsten von Vesāli beschlossen, sie zur gemeinsamen Kurtisane der Stadt zu ernennen, um Streitigkeiten zu vermeiden. Es wird berichtet, dass sie ein hohes Honorar verlangte (fünfzig Kahāpaṇas, damalige Münzen, pro Nacht) und wesentlich zum Wohlstand Vesālis beitrug. Zu ihren Gönnern zählte auch König Bimbisāra von Magadha, der laut den Kommentaren der Vater ihres Sohnes Vimala-Koṇḍañña war.
Rolle und Bedeutung: Ambapālī begegnete dem Buddha während dessen letzter Reise durch Vesāli, kurz vor seinem Parinibbāna, dem endgültigen Erlöschen bei seinem Tod. Als sie von seiner Anwesenheit hörte, fuhr sie ihm mit großem Gefolge entgegen. Der Buddha lehrte sie den Dhamma, und sie lud ihn und seine Mönche für den nächsten Tag zum Essen ein. Der Buddha nahm ihre Einladung an, obwohl kurz darauf auch die stolzen Licchavi-Prinzen kamen, um ihn einzuladen. Ambapālī weigerte sich standhaft, ihre Einladung gegen eine hohe Geldsumme an die Prinzen abzutreten. Nach dem Mahl am folgenden Tag spendete Ambapālī ihren kostbaren Mangohain, das Ambapālivana, dem Buddha und dem Saṅgha als Klosterstätte. Der Buddha nahm die Spende an und verweilte dort einige Zeit.
Den Kommentaren zufolge wurde Ambapālī später im Leben durch eine Predigt ihres Sohnes Vimala-Koṇḍañña, der inzwischen ein angesehener Mönch war, dazu inspiriert, ebenfalls in den Nonnenorden einzutreten. Im Alter betrachtete sie die Vergänglichkeit ihres eigenen Körpers, der einst für seine Schönheit berühmt war, nun aber gealtert und zerfallen war. Durch diese intensive Kontemplation über Anicca (Vergänglichkeit) erreichte sie die Arahatschaft. Ihre Geschichte ist ein eindrucksvolles Beispiel für die transformative Kraft des Dhamma, die Menschen unabhängig von ihrem sozialen Status oder ihrer Vergangenheit zur Befreiung führen kann. Sie zeigt auch die zentrale Bedeutung der Vergänglichkeitsbetrachtung (Anicca-Saññā) auf dem buddhistischen Weg.
Sutta-Referenzen: Ihre Begegnung mit dem Buddha und ihre späteren Verse sind wichtige Zeugnisse.
- DN 16 (Mahāparinibbāna Sutta): Beschreibt ihre Begegnung mit dem Buddha in Vesāli, ihre Einladung zum Essen, die Ablehnung der Licchavis und die Spende ihres Mangohains (Ambapālivana).
- Vinaya Mahāvagga: Enthält einen ähnlichen Bericht über die Einladung und die Spende des Hains.
- Therīgāthā 13.1 (Verse 252–270): Eine längere und sehr eindringliche Gedichtsequenz, in der Ambapālī die Schönheit ihrer Jugend detailliert beschreibt und sie dem unaufhaltsamen Verfall im Alter gegenüberstellt, um die Wahrheit der Vergänglichkeit zu bekräftigen.
- Apadāna (Therī Apadāna): Erzählt von ihren früheren Leben, einschließlich der Geschichte, wie eine unbedachte Bemerkung gegenüber einer Nonne dazu führte, dass sie als Kurtisane wiedergeboren wurde.
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